- Paddings erstellen
Folgender Bericht soll vermitteln, wie man mit wenig Aufwand die Polsterung (Paddings) an Überrollkäfigen darstellen kann.
Oftmals sieht man gerade im Einstiegs- und Kopfbereich von Rennfahrzeugen, dass die Überrollkäfige an diesen Stellen gepolstert sind. Die Darstellung von Paddings wertet wie die Darstellung von Gurten, ein Modell extrem auf. Die benötigten Mittel schonen auch den „schmalen" Geldbeutel. Es wird lediglich etwas Sekundenkleber, schwarzes Isolierband und eine 1 mm starke Schaumstoffmatte (0,85 €) benötigt. Die Schaumstoffmatten sind in Läden für Künstlerbedarf oder in Kreativshops erhältlich.
Hat man im ersten Schritt die Breite des Schaumstoffs zugeschnitten, schneidet man nun die Länge ab.
Die Länge ist natürlich abhängig vom Durchmesser des
Überrollkäfigs. Als Mathematiker kann man sich natürlich die
Länge anhand des Durchmessers des Überrollkäfigs errechnen. Die
Formel hierfür lautet π(pi) x Durchmesser
(π = 3,14). Das bedeutet, wenn der Überrollkäfig einen Durchmesser
von 0,5 cm hat, rechnet man 3,14 x 0,5 cm. Das Ergebnis lautet 1,57 cm. Also kann
man das Stück Schaumstoff bei einer Länge von 1,57 cm abschneiden und
es passt genau um den Überrollkäfig.
Damit später nicht das böse Erwachen kommt, weil man sich verrechnet
hat, sollte man das zurechtgeschnittene Stück Schaumstoff probehalber an den
Überrollkäfig anhalten. Wenn alles passt, streicht man ein Ende des
Schaumstoffs dünn mit Sekundenkleber ein und drückt dieses fest an die
gewünschte Stelle.
Es ist darauf zu achten, dass sich die entstehende Verbindungsstelle an einer Stelle befindet, die man später nicht mehr unbedingt sieht. Nachdem der Kleber ausgehärtet ist, streicht man das andere Ende des Schaumstoffs dünn mit Sekundenkleber ein. Nun wickelt man den Schaumstoff um den Überrollkäfig und drückt das Ende wieder fest, bis der Kleber ausgehärtet ist.
Jetzt schneidet man sich einen ca. 1 mm breiten und ca. 5 cm langen Streifen von dem Isolierband ab und wickelt diesen fest um den Schaumstoff, sodass kleine Vertiefungen entstehen.
Wie breit und wie dick die Paddings sind und an welchen Stellen sie verbaut werden, entnimmt man am besten Bildern vom Original. Oder man lässt, wie in meinem Fall, seiner Phantasie freien Lauf. Das folgende Bild zeigt meinen Ford Mustang GT, in dem ich diese Technik angewandt habe.
Viel Spaß beim Nachmachen !
Weitere Tips & Tricks gibt es hier.