- Der Mauerbau
Dieser Bericht soll kurz beschreiben, wie man mit einfachen Mitteln ein realistisch aussehendes Mauerwerk gestalten kann.
Mein Beispiel zeige ich an einem Werkstatt - Diorama, welches ich bis heute noch
nicht 100% fertig habe.
Die Stellen, an denen später der Putz von den Wänden gefallen sein
soll, werden mit einer ca. 2mm dicken Schicht Gips versehen.
Nach ausreichender Trockenzeit malt man mit einem feinen Bleistift das Muster der Steine auf. Links im Bild ist das aufgemalte Muster noch gut zu erkennen.
Mit einem alten abgebrochenen Uhrenmacherschraubendreher (man kann natürlich auch einen anderen spitzen Gegenstand nehmen) arbeitet man nun Konturen der Mauer aus. Um das ganze nicht zu künstlich bzw. zu steril erscheinen zu lassen, stellt man hier und da ein paar Steine mit Bruchstellen dar. Auf diesen Bildern ist die fertig ausgearbeitete Mauer mit den teilweise gebrochenen Steinen gut zu erkennen.
Nun geht es an die farbliche Gestaltung der Mauer. Hierzu bietet der Zubehörmarkt eine Menge an. Für mich hat sich als sehr hilfreich das Farbset der Firma Busch erwiesen. Dieses Trockenpulver lässt sich einfach mit einem Pinsel aufnehmen und auf der gewünschten Stelle verarbeiten. Da Mauersteine nicht immer gleichmäßig rot sind, kann man sich mit den Farben ziemlich austoben. Es sind oft gelbe und sehr dunkle Steine mit im Mauerwerk. Dies gilt es natürlich auch mit darzustellen, um eine schöne Mauer zu erhalten. Nach der Farbbehandlung sieht das Mauerwerk nun so aus.
Hat man nun den Rest der Wand verputzt und die Stellen an denen später das Mauerwerk zum Vorschein kommen soll freigelassen, sieht das Ganze so aus.
Viel Spaß beim Nachmachen!
Weitere Tips & Tricks gibt es hier.